DTZ Prüfung B1: Wann gibt es B1 und wann nur A2?

B1 im DTZ gibt es nur mit B1 im Sprechen plus B1 in Hören/Lesen oder Schreiben. Punktgrenzen, Aufbau und alle Fälle, geprüft an den offiziellen Regeln.

Illustration: zwei Sprechblasen über einer Weggabelung mit Wegweisern zu B1 und A2
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Im Deutsch-Test für Zuwanderer bekommst du B1, wenn du im Sprechen B1 erreichst und zusätzlich in mindestens einem schriftlichen Teil. Also in Hören und Lesen zusammen, oder im Schreiben. Ohne B1 im Sprechen gibt es kein B1. Wer schriftlich glänzt, aber im Sprechen zwischen 35 und 74,5 Punkten bleibt, bekommt ein Zertifikat A2. Unter 35 Punkten im Sprechen gibt es gar kein Zertifikat. Der DTZ ist ein skalierter Test. Du meldest dich nicht für A2 oder für B1 an. Du schreibst eine Prüfung, die beide Stufen abdeckt, und das Ergebnis sagt dir, welche Stufe du erreicht hast. Drei Teilergebnisse entscheiden. Hören und Lesen zusammen, mit 45 Punkten. Schreiben, mit 20 Punkten. Und Sprechen, mit 100 Punkten. Jedes bekommt seine eigene Stufe, also B1, A2 oder unter A2. Jetzt folgst du den Fragen. Liegst du im Sprechen unter 35 Punkten, gibt es kein Zertifikat, nur einen Ergebnisbogen. Hast du im Sprechen mindestens 35, aber weniger als 75 Punkte, ist A2 das Höchste, was möglich ist. Erst ab 75 Punkten im Sprechen ist B1 möglich. Dann brauchst du noch einen schriftlichen Teil auf B1, also mindestens 33 Punkte in Hören und Lesen oder mindestens 15 im Schreiben. Fehlt beides, bleibt es bei A2, solange ein schriftlicher Teil wenigstens A2 erreicht. Zwei Dinge fallen auf. Es gibt keinen Weg zu B1, der am Sprechen vorbeiführt. Und B1 im Sprechen allein reicht auch nicht. g.a.s.t. begründet das offen. Sprechen gilt als Schlüsselkompetenz für das tägliche Leben. Der schriftliche Teil dauert 100 Minuten, ohne Pause. Zuerst Hören, 20 Aufgaben in etwa 25 Minuten, und jeder Text läuft nur einmal. Dann Lesen, 25 Aufgaben in 45 Minuten. Dann Schreiben, 30 Minuten. Du wählst aus zwei Aufgaben und schreibst eine Mitteilung mit 4 Inhaltspunkten. Das Sprechen kommt am selben Tag nach der schriftlichen Prüfung. Es ist eine Paarprüfung mit zwei Prüfenden, etwa 16 Minuten lang, ohne Vorbereitungszeit. In Teil 1 stellst du dich vor und beantwortest Nachfragen. In Teil 2 sprichst du anhand eines Bildes über eigene Erfahrungen. In Teil 3 plant ihr zu zweit etwas. Jetzt die Grenzen. Bei Hören und Lesen brauchst du für B1 33 von 45 Punkten, für A2 20. Beim Schreiben sind es 15 von 20 für B1 und 7 für A2. Im Sprechen brauchst du 75 von 100 für B1 und 35 für A2. In Fehlern gerechnet wird das greifbar. Bei Hören und Lesen darfst du 12 der 45 Aufgaben falsch haben und liegst noch auf B1. Beim Schreiben darfst du höchstens 5 von 20 Punkten verlieren. Im Sprechen liegt die Grenze bei 75 Prozent. Und woher kommen die halben Punkte? Zwei Prüfende bewerten dich unabhängig voneinander, und für das Ergebnis wird der Mittelwert gebildet. Deshalb kann eine Bewertung auf 74,5 enden. Und 74,5 ist A2. Was die Regel bedeutet, sieht man an konkreten Kombinationen. Alles auf B1 ergibt B1. Ist nur das Schreiben schwächer, bleibt es bei B1. Selbst mit Hören und Lesen unter A2 bekommst du B1, wenn Sprechen und Schreiben auf B1 liegen. Liegt aber das Sprechen auf A2, gibt es A2, auch wenn beide schriftlichen Teile auf B1 sind. Nur das Sprechen auf B1 ergibt ebenfalls A2. Und mit Sprechen unter A2, oder mit beiden schriftlichen Teilen unter A2, gibt es kein Zertifikat. Ein Beispiel. Nimm an, du hast 38 von 45 Punkten in Hören und Lesen, 17 von 20 im Schreiben und 64 von 100 im Sprechen. Schriftlich liegst du zweimal klar auf B1. Das Sprechen liegt auf A2. Das Ergebnis ist ein Zertifikat A2. Mehr Punkte im Schreiben hätten daran nichts geändert. Mehr Punkte im Sprechen schon. Ebenso wichtig ist die andere Richtung. Wer beim Lesen unter Zeitdruck gerät, aber gut spricht und einen sauberen Brief schreibt, hat einen realistischen Weg zu B1. Die 100 Punkte im Sprechen haben zwei Hälften. 50 Punkte gibt es für die Aufgaben in den fünf Teilaufgaben, 50 für die Sprache im ganzen Gespräch. Jede Bewertung ist eine Stufe, und hinter jeder Stufe steht ein fester Punktwert. Daraus folgen drei Dinge. Teil 3, das gemeinsame Planen, bringt allein 20 Punkte. Das ist so viel wie 1A, 1B und 2A zusammen. B1 erfüllt in allen Kriterien ergibt genau 80 Punkte, also einen Puffer von 5. Und einzelne Bewertungen auf A2 sind verkraftbar. Kippen aber zu viele, fällt das Ergebnis schnell unter 75. Rechnen wir das Sprechen aus dem Beispiel nach. In Teil 1A gibt es 4 Punkte, in Teil 1B 3 Punkte. In Teil 2A und 2B gibt es je 6 Punkte. Im gemeinsamen Planen 12 Punkte. Für Aussprache und Flüssigkeit je 6, für Korrektheit 9 und für Wortschatz 12. Zusammen sind das 64 Punkte, also A2. In der echten Prüfung werden zwei solche Bewertungen gemittelt. Welche Stufe du brauchst, hängt vom Zweck ab. Für das Zertifikat Integrationskurs brauchst du B1 im DTZ und die Punktzahl für den Orientierungskurs im Test Leben in Deutschland. Mit A2 bekommst du stattdessen eine Bescheinigung über das erreichte Ergebnis. Für die Einbürgerung verlangt das Staatsangehörigkeitsgesetz Deutschkenntnisse auf B1. Das BAMF nennt das Zertifikat Integrationskurs mit B1 im DTZ ausdrücklich als Nachweis. Ein Ergebnis A2 reicht dafür nicht. Für andere Zwecke fragst du bei der zuständigen Stelle nach. Ein A2 ist kein Endpunkt. Du kannst den DTZ unbegrenzt oft wiederholen. Allerdings legst du jedes Mal die komplette Prüfung ab, schriftlich und mündlich. Dein B1 im Schreiben vom letzten Mal zählt beim nächsten Versuch nicht mit. Mit einem Berechtigungsschein übernimmt das BAMF die Gebühr für eine Teilnahme im Erstverfahren und eine im Wiederholverfahren. Was in deinem Fall gilt, sagt dir dein Kursträger. Und wenn du dein Ergebnis nicht nachvollziehen kannst, hast du zwei Wege. Innerhalb von drei Monaten kannst du deine Prüfungsunterlagen einsehen. Und innerhalb von drei Monaten kannst du Einspruch einlegen, nachdem du mit deiner Prüfstelle gesprochen hast. Gerade bei 72 oder 74,5 Punkten im Sprechen lohnt sich ein Blick in die Bewertung. Du meldest dich bei einer Prüfstelle an, bis 3 Wochen vor der Prüfung. Termine gibt es alle 14 Tage, an einem Freitag und einem Samstag. Dann kommen die schriftliche Prüfung mit 100 Minuten und das Sprechen mit etwa 16 Minuten. Die Ergebnisse gehen in der Regel nach 2,5 Wochen an das BAMF. Dein Zertifikat oder deinen Ergebnisbogen bekommst du bei deiner Prüfstelle. Am Prüfungstag brauchst du einen gültigen amtlichen Ausweis mit Lichtbild. Geschrieben wird mit einem nicht radierbaren Kugelschreiber in Schwarz oder Blau, Bleistifte sind tabu. Handys und Wörterbücher bleiben draußen. Und seit 2023 sind die Antwortbögen personalisiert. Prüf zu Beginn deinen Namen, dein Geburtsdatum und das Prüfungsdatum, denn diese Daten landen auf dem Zertifikat. Verlass dich nicht auf den schriftlichen Teil. Selbst perfekte Ergebnisse in Hören, Lesen und Schreiben gleichen ein Sprechen auf A2 nicht aus. Dann steht A2 auf dem Zertifikat. Plane deshalb vom ersten Tag an mit dem Sprechen als Pflichtteil. Daraus folgt eine klare Reihenfolge. Das ist unsere Einschätzung, keine offizielle Empfehlung. Zuerst das Sprechen, vor allem Teil 3, und zwar mit einem echten Partner. Dann den schriftlichen Teil, der dir besser liegt. Den schwächeren gibst du trotzdem nicht auf, denn er ist dein Sicherheitsnetz. Und mit den beiden kostenlosen Übungssätzen von g.a.s.t. spielst du das Format einmal komplett unter Zeit durch. Zum Schluss das Wichtigste. B1 im DTZ gibt es nur mit B1 im Sprechen, also mit 75 von 100 Punkten. Dazu brauchst du B1 in Hören und Lesen, mit 33 von 45, oder im Schreiben, mit 15 von 20. Mit einem Sprechen zwischen 35 und 74,5 bleibt es bei A2. Und unter 35 gibt es kein Zertifikat. Den ganzen Ratgeber mit allen Quellen findest du auf zielor.de. Dort kannst du dich auch auf die Warteliste setzen, wenn du wissen willst, wann die Zielor App startet. Zielor ist ein unabhängiges Angebot und gehört weder zu g.a.s.t. noch zum BAMF.

Auf dieser Seite
  1. Die B1-Regel als Entscheidungsbaum
  2. So ist der DTZ aufgebaut
  3. Die Punktgrenzen für A2 und B1
  4. Sieben Fälle und was am Ende auf dem Zertifikat steht
  5. Der Fall „starke Schreiberin, schwaches Sprechen“
  6. Der umgekehrte Fall
  7. Wann es gar kein Zertifikat gibt
  8. Warum das Sprechen so viel Gewicht hat
  9. Wofür du B1 wirklich brauchst
  10. Wenn es A2 geworden ist
  11. Vom Anmelden bis zum Zertifikat
  12. Was das für deine Vorbereitung bedeutet
  13. Quellen

Im Deutsch-Test für Zuwanderer (DTZ) bekommst du B1, wenn du im Sprechen B1 erreichst und zusätzlich in mindestens einem schriftlichen Teil, also in Hören und Lesen zusammen oder im Schreiben. So steht es in der Integrationskurstestverordnung, § 10. Ohne B1 im Sprechen gibt es kein B1. Wer schriftlich glänzt, aber im Sprechen zwischen 35 und 74,5 Punkten bleibt, bekommt ein Zertifikat A2, auch mit perfekten Ergebnissen in allen anderen Teilen. Unter 35 Punkten im Sprechen gibt es gar kein Zertifikat.

Unten findest du die Regel als Entscheidungsbaum, die genauen Punktgrenzen, den Aufbau der Prüfung und sieben typische Ergebnis-Kombinationen. Alle Zahlen stammen aus der Verordnung, den Seiten von g.a.s.t. (dem Testinstitut, das den DTZ im Auftrag des BAMF durchführt) und dem offiziellen DTZ-Übungssatz 1.

Die B1-Regel als Entscheidungsbaum

Der DTZ ist ein sogenannter skalierter Test. Du meldest dich nicht für A2 oder für B1 an, sondern schreibst eine Prüfung, die beide Stufen abdeckt, und das Ergebnis sagt dir, welche Stufe du erreicht hast. Das regelt die Integrationskursverordnung in § 17.

Drei Teilergebnisse entscheiden, und jedes wird getrennt ermittelt.

  1. Hören und Lesen zusammen, 45 Punkte
  2. Schreiben, 20 Punkte
  3. Sprechen, 100 Punkte

Für jedes dieser drei Teilergebnisse gibt es eine eigene Stufe, also B1, A2 oder „unter A2“. Erst danach wird das Gesamtergebnis gebildet. Folge einfach den Fragen.

Bestehensregel

DTZ: B1, A2 oder kein Zertifikat?

Entscheidungsbaum, der aus den drei Teilergebnissen des DTZ das Gesamtergebnis B1, A2 oder kein Zertifikat ableitet.

  1. Sprechen: mindestens 75 von 100 Punkten (B1)?

    Ja
  2. Hören und Lesen: mindestens 33 von 45 Punkten (B1)?

    Ja

    Zertifikat B1

    Sprechen B1 plus ein schriftlicher Teil auf B1

    Nein
  3. Schreiben: mindestens 15 von 20 Punkten (B1)?

    Ja

    Zertifikat B1

    Sprechen B1 plus ein schriftlicher Teil auf B1

    Nein
  4. Hören und Lesen mindestens 20 oder Schreiben mindestens 7 Punkte (A2)?

    Ja

    Zertifikat A2

    Sprechen B1 allein reicht nicht, es fehlt ein schriftlicher Teil auf B1

    Nein

    Kein Zertifikat, nur Ergebnisbogen

    Sprechen unter A2 oder beide schriftlichen Teile unter A2

  5. Sprechen: mindestens 35 Punkte (A2)?

    Nein

    Kein Zertifikat, nur Ergebnisbogen

    Sprechen unter A2 oder beide schriftlichen Teile unter A2

    Ja
  6. Hören und Lesen mindestens 20 oder Schreiben mindestens 7 Punkte (A2)?

    Ja

    Zertifikat A2

    Auch mit B1 in Hören und Lesen und im Schreiben bleibt es bei A2, weil das Sprechen auf A2 liegt

    Nein

    Kein Zertifikat, nur Ergebnisbogen

    Sprechen unter A2 oder beide schriftlichen Teile unter A2

Stand: Quelle: IntTestV § 10; g.a.s.t., DTZ-Übungssatz 1

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Zuerst zählt das Sprechen. Mit mindestens 75 von 100 Punkten im Sprechen gibt es B1, wenn zusätzlich Hören und Lesen mindestens 33 von 45 oder Schreiben mindestens 15 von 20 Punkte erreicht. Liegt das Sprechen zwischen 35 und 74,5 Punkten, ist höchstens A2 möglich, auch wenn beide schriftlichen Teile auf B1 liegen. Unter 35 Punkten im Sprechen, oder wenn beide schriftlichen Teile unter A2 liegen, gibt es kein Zertifikat, sondern einen Ergebnisbogen.

Zwei Dinge fallen auf, wenn du den Baum einmal durchgehst. Erstens gibt es keinen Weg zu B1, der am Sprechen vorbeiführt. Zweitens reicht B1 im Sprechen allein auch nicht. Du brauchst immer einen zweiten Teil auf B1, egal welchen. g.a.s.t. begründet das offen. Sprechen gilt als Schlüsselkompetenz für das tägliche Leben, deshalb muss im Sprechen immer die angestrebte Stufe erreicht werden. Bei den anderen beiden Teilen darfst du darunter bleiben (g.a.s.t., Der DTZ auf einen Blick).

So ist der DTZ aufgebaut

Die Verordnung nennt eine schriftliche Prüfung von 100 Minuten und eine mündliche Paarprüfung von circa 15 Minuten (IntTestV § 3). g.a.s.t. gibt für das Sprechen ca. 16 Minuten an. Schriftlich gibt es keine Pause zwischen den Teilen, und die mündliche Prüfung findet am selben Tag nach der schriftlichen statt.

Prüfungsaufbau

Der DTZ im Überblick

Aufbau des DTZ mit Aufgaben, Minuten und Punkten für Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen.

DTZA2 bis B1

Anteil an der Prüfungszeit je Teil

  1. Hören

    Aufgaben
    20
    Minuten
    25
    Punkte
    20

    4 Teile, jeder Text einmal, ca. 25 Minuten

  2. Lesen

    Aufgaben
    25
    Minuten
    45
    Punkte
    25

    5 Teile

  3. Schreiben

    Aufgaben
    1
    Minuten
    30
    Punkte
    20

    1 Brief oder E-Mail, 2 Aufgaben zur Wahl, 4 Inhaltspunkte

  4. Sprechen

    Aufgaben
    5
    Minuten
    16
    Punkte
    100

    Paarprüfung, 3 Teile mit 5 Teilaufgaben, ca. 16 Minuten, keine Vorbereitungszeit, nicht in den 100 Minuten enthalten

Gesamt100 Minuten

Stand: Quelle: IntTestV § 3; g.a.s.t., Der DTZ auf einen Blick

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Hören hat 20 Aufgaben in 4 Teilen, dauert ca. 25 Minuten und bringt 20 Punkte. Lesen hat 25 Aufgaben in 5 Teilen, 45 Minuten, 25 Punkte. Schreiben ist ein Brief oder eine E-Mail in 30 Minuten mit 20 Punkten, zwei Aufgaben stehen zur Wahl. Sprechen ist eine Paarprüfung von ca. 16 Minuten mit 5 Teilaufgaben und 100 Punkten. Die schriftliche Prüfung dauert zusammen 100 Minuten.

Stand: 28.09.2026

TeilAufgabenZeitPunkteWas du tust
Hören20 Aufgaben in 4 Teilenca. 25 Min.20Ansagen, Radio, Gespräche, Meinungen verstehen, jeder Text läuft nur einmal
Lesen25 Aufgaben in 5 Teilen45 Min.25Verzeichnisse, Anzeigen, Pressetexte, Broschüren, Lücken in einem Brief
Schreiben1 Aufgabe, 2 zur Wahl30 Min.20eine halbformelle oder formelle Mitteilung mit 4 Inhaltspunkten
Sprechen5 Teilaufgaben in 3 Teilenca. 16 Min.100Paarprüfung mit zwei Prüfenden, keine Vorbereitungszeit

Im Sprechen sieht das so aus. In Teil 1 stellst du dich anhand von Stichworten vor (1A) und beantwortest Nachfragen (1B), ca. 4 Minuten für euch beide. In Teil 2 sprichst du anhand eines Bildes über eigene Erfahrungen (2A) und reagierst auf Nachfragen der Prüfenden (2B), ca. 6 Minuten. In Teil 3 plant ihr zu zweit etwas, ebenfalls ca. 6 Minuten (Übungssatz 1, S. 6 und 28). Eine Prüferin oder ein Prüfer führt das Gespräch, die zweite Person konzentriert sich auf die Bewertung.

Die Punktgrenzen für A2 und B1

Nach dieser Tabelle entsteht dein Zertifikat. Dieselben Zahlen stehen auf der g.a.s.t.-Seite und im Übungssatz.

Vergleich

Punktgrenzen im DTZ

Tabelle der Punktgrenzen für B1, A2 und unter A2 in Hören und Lesen, Schreiben und Sprechen.

ZeileB1A2unter A2
Hören und Lesen (45 Punkte)33 bis 4520 bis 320 bis 19
Schreiben (20 Punkte)15 bis 207 bis 140 bis 6
Sprechen (100 Punkte)75 bis 10035 bis 74,50 bis 34,5

Stand: Quelle: g.a.s.t., Der DTZ auf einen Blick; DTZ-Übungssatz 1, S. 47 bis 48

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Hören und Lesen zusammen: B1 ab 33 von 45 Punkten, A2 ab 20, darunter unter A2. Schreiben: B1 ab 15 von 20, A2 ab 7. Sprechen: B1 ab 75 von 100, A2 ab 35, unter A2 bis 34,5.

Stand: 28.09.2026

TeilergebnisB1A2unter A2
Hören und Lesen (45 Punkte)33 bis 4520 bis 320 bis 19
Schreiben (20 Punkte)15 bis 207 bis 140 bis 6
Sprechen (100 Punkte)75 bis 10035 bis 74,50 bis 34,5

Rechne dir das einmal in Fehlern aus, dann wird es greifbar. Bei Hören und Lesen darfst du 12 der 45 Aufgaben falsch haben und liegst mit 33 noch auf B1. Beim Schreiben darfst du für B1 höchstens 5 von 20 Punkten verlieren. Im Sprechen liegt die Grenze bei 75 Prozent.

Die halben Punkte im Sprechen haben einen einfachen Grund. Zwei Prüfende bewerten dich unabhängig voneinander, und für das Ergebnis wird der Mittelwert gebildet (Übungssatz 1, S. 28 bis 29). Deshalb kann eine Bewertung auf 74,5 enden, und 74,5 ist A2.

Sieben Fälle und was am Ende auf dem Zertifikat steht

Die Regel klingt einfach. Was sie bedeutet, sieht man aber erst an konkreten Kombinationen. Die Tabelle zeigt sieben davon, darunter die, bei denen ein sehr gutes schriftliches Ergebnis trotzdem „nur“ zu A2 führt. Grundlage sind die offiziellen Falllisten für Zertifikat A2 und Zertifikat B1 im Übungssatz 1, S. 49.

Vergleich

Sieben Kombinationen und ihr Ergebnis

Tabelle mit sieben Kombinationen von Teilergebnissen und dem Gesamtergebnis, das daraus folgt.

ZeileHören und LesenSchreibenSprechenErgebnis
Alles B1B1B1B1B1
Schwächeres SchreibenB1A2B1B1
Schwächeres Hören und Lesenunter A2B1B1B1
Starke Schreiberin, schwaches SprechenB1B1A2A2
Nur das Sprechen auf B1A2A2B1A2
Sprechen unter A2B1B1unter A2kein Zertifikat
Schriftlich beides unter A2unter A2unter A2B1kein Zertifikat

Stand: Quelle: g.a.s.t., DTZ-Übungssatz 1, S. 49

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Alles auf B1 ergibt B1. B1 im Sprechen und in Hören und Lesen ergibt B1, auch wenn das Schreiben auf A2 liegt. B1 im Sprechen und im Schreiben ergibt B1, auch wenn Hören und Lesen unter A2 liegen. B1 in beiden schriftlichen Teilen mit A2 im Sprechen ergibt nur A2. B1 nur im Sprechen mit A2 in beiden schriftlichen Teilen ergibt A2. Sprechen unter A2 ergibt kein Zertifikat, ebenso beide schriftlichen Teile unter A2.

Der Fall „starke Schreiberin, schwaches Sprechen“

Nimm an, du hast 38 von 45 Punkten in Hören und Lesen, 17 von 20 im Schreiben und 64 von 100 im Sprechen. Schriftlich liegst du zweimal klar auf B1. Das Sprechen liegt auf A2. Das Ergebnis ist ein Zertifikat A2.

Das ist genau die Regel aus § 10 IntTestV. Die offizielle Fallliste führt diese Kombination ausdrücklich unter den Fällen für ein Zertifikat A2. Mehr Punkte im Schreiben hätten daran nichts geändert, mehr Punkte im Sprechen schon.

Der umgekehrte Fall

Ebenso wichtig ist die andere Richtung. Mit B1 im Sprechen und B1 im Schreiben bekommst du B1, selbst wenn Hören und Lesen nur auf A2 oder sogar unter A2 liegen. Die B1-Liste im Übungssatz enthält genau diese Kombination. Wer beim Lesen unter Zeitdruck gerät, aber gut spricht und einen sauberen Brief schreibt, hat also einen realistischen Weg zu B1.

Wann es gar kein Zertifikat gibt

Zwei Konstellationen enden ohne Zertifikat. Wenn das Sprechen unter A2 liegt, gibt es kein Zertifikat, egal wie gut der Rest ist (Übungssatz 1, S. 49). Und wenn Hören und Lesen sowie Schreiben beide unter A2 liegen, fehlt der zweite Teil, den auch das A2-Zertifikat braucht. In beiden Fällen stellt g.a.s.t. einen DTZ-Ergebnisbogen statt eines Zertifikats aus (FAQ). Das BAMF beschreibt dieselbe Logik auf seiner Seite zur Abschlussprüfung und spricht dort von einer Mitteilung zum Ergebnis.

Warum das Sprechen so viel Gewicht hat

Die 100 Punkte im Sprechen setzen sich aus zwei Hälften zusammen. 50 Punkte gibt es für die Aufgabenbewältigung in den fünf Teilaufgaben, 50 Punkte für die Sprache im ganzen Gespräch. Jede Bewertung ist eine Stufe (B1 gut erfüllt, B1 erfüllt, A2 gut erfüllt, A2 erfüllt, A1 erfüllt oder 0), und hinter jeder Stufe steht ein fester Punktwert.

Stand: 28.09.2026

KriteriumHöchstwertB1 erfülltA2 gut erfüllt
Teil 1A Über sich sprechen543
Teil 1B Auf Nachfragen reagieren543
Teil 2A Über Erfahrungen sprechen (Bild)1086
Teil 2B Auf Nachfragen reagieren1086
Teil 3 Gemeinsam etwas planen201612
Aussprache/Intonation1086
Flüssigkeit1086
Korrektheit15129
Wortschatz15129

Quelle: Übungssatz 1, S. 48.

Für deine Vorbereitung zählt vor allem Folgendes.

Teil 3 ist so viel wert wie 1A, 1B und 2A zusammen. Das gemeinsame Planen bringt allein 20 Punkte. Wer dort nur knapp reagiert und das Gespräch dem Partner überlässt, verliert mehr als bei einer holprigen Vorstellung.

„B1 erfüllt“ überall ergibt genau 80 Punkte. Du musst also nirgends „gut erfüllt“ sein, um B1 zu erreichen. Du hast sogar einen Puffer von 5 Punkten.

Einzelne A2-Bewertungen sind verkraftbar. Das Prüfungshandbuch rechnet vor, dass die 75 Prozent auch dann erreicht werden, wenn ein Teil der Kriterien nur „A2 gut erfüllt“ bekommt und der Rest „B1 erfüllt“ (DTZ-Prüfungshandbuch, S. 81). Kippen aber zu viele Kriterien auf A2, fällt das Ergebnis schnell unter 75.

Probier es im Rechner aus. Das voreingestellte Beispiel ist das Sprechen aus dem Fall oben, mit überwiegend „A2 gut erfüllt“ und zwei Bewertungen „B1 erfüllt“. Es ergibt 64 Punkte, also A2.

Punkterechner

Sprechen: Rechne deine 100 Punkte aus

Rechner für die Punkte im DTZ-Sprechen mit fünf Teilaufgaben und vier Sprachkriterien.

Rechenbeispiel

TeilPunkteMax.
Teil 1A Über sich sprechen45
Teil 1B Auf Nachfragen reagieren35
Teil 2A Über Erfahrungen sprechen (Bild)610
Teil 2B Auf Nachfragen reagieren610
Teil 3 Gemeinsam etwas planen1220
Aussprache und Intonation610
Flüssigkeit610
Korrektheit915
Wortschatz1215
Rohpunkte
64
mal 1
64
Ergebnis, ungerundet
64 von 100

64von 100

Bestehensgrenze 75

Kein B1 im Sprechen (unter 75 Punkten)

Stand: Quelle: g.a.s.t., DTZ-Übungssatz 1, S. 48

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Die fünf Teilaufgaben bringen 5, 5, 10, 10 und 20 Punkte, die Sprachkriterien 10, 10, 15 und 15, zusammen 100. B1 beginnt bei 75 Punkten. Das Beispiel mit überwiegend A2 gut erfüllt ergibt 4 + 3 + 6 + 6 + 12 + 6 + 6 + 9 + 12 = 64 Punkte und damit A2. Es zeigt die Bewertung einer einzelnen Prüferin; in der Prüfung wird der Mittelwert aus zwei Bewertungen gebildet.

Der Rechner zeigt eine einzelne Bewertung. In der echten Prüfung werden zwei solche Bewertungen gemittelt. Und die Prüfenden entscheiden nach den Beschreibungen der Stufen, nicht nach Punkten. Die Punktzahl ergibt sich erst aus der Stufe.

Wofür du B1 wirklich brauchst

Welche Stufe du brauchst, hängt davon ab, wofür du das Ergebnis einsetzen willst.

  • Zertifikat Integrationskurs. Der Integrationskurs gilt als erfolgreich, wenn im DTZ B1 nachgewiesen ist und im Test „Leben in Deutschland“ die Punktzahl für den Orientierungskurs erreicht ist (15 oder 17 richtige Antworten?). Dann stellt das BAMF das „Zertifikat Integrationskurs“ aus (IntV § 17 Abs. 2 und 4). Mit A2 bekommst du stattdessen eine Bescheinigung über das tatsächlich erreichte Ergebnis.
  • Einbürgerung. Das Staatsangehörigkeitsgesetz verlangt ausreichende Deutschkenntnisse und definiert sie als die Anforderungen einer Sprachprüfung der Stufe B1 (StAG § 10 Abs. 4). Das BAMF nennt das „Zertifikat Integrationskurs“ mit B1 im DTZ ausdrücklich als Nachweis dafür (BAMF, Einbürgerung). Ein Ergebnis A2 reicht dafür nicht.

Für andere Zwecke, etwa bei einem Aufenthaltstitel oder bei einem Arbeitgeber, klär bitte bei der zuständigen Stelle, welche Stufe dort verlangt wird. Das hängt vom Einzelfall ab, und das kann dieser Artikel nicht für dich prüfen.

Wenn es A2 geworden ist

Ein A2 ist kein Endpunkt. Der DTZ kann unbegrenzt oft wiederholt werden (IntTestV § 9). Allerdings musst du jedes Mal die komplette Prüfung ablegen, schriftlich und mündlich. Teilergebnisse aus einer früheren Prüfung werden nicht angerechnet (FAQ). Dein B1 im Schreiben vom letzten Mal zählt beim nächsten Versuch also nicht mit. Du musst es neu erreichen.

Zu den Kosten. Mit einem Berechtigungsschein für den Integrationskurs übernimmt das BAMF laut g.a.s.t. die Gebühr für eine Teilnahme im Erstverfahren und eine im Wiederholverfahren. Wenn du den DTZ zum ersten Mal schreibst, bevor dein Stundenkontingent aufgebraucht ist, übernimmt das BAMF außerdem eine zweite Teilnahme (FAQ, IntV § 17 Abs. 3). Was in deinem Fall gilt, sagt dir dein Kursträger.

Wenn du dein Ergebnis nicht nachvollziehen kannst, hast du zwei Wege, und für beide gelten drei Monate.

  • Einsichtnahme. Innerhalb von drei Monaten nach Mitteilung des Ergebnisses kannst du deine Prüfungsunterlagen einsehen (IntTestV § 11). Laut g.a.s.t. siehst du dabei deine Antwortbögen, deinen Schreibbogen und die Bewertung deiner mündlichen Leistung, nicht aber die Aufgaben oder Lösungen.
  • Einspruch. Zweifel am Ergebnis besprichst du zuerst mit deiner Prüfstelle. Ein Einspruch muss spätestens drei Monate nach Bekanntgabe des Ergebnisses vorliegen (FAQ).

Gerade bei einem knappen Sprechen-Ergebnis wie 72 oder 74,5 lohnt sich ein Blick in die Bewertung. Du siehst dann, in welchen Teilaufgaben die Punkte gefehlt haben, und weißt, worauf du beim nächsten Mal achten musst.

Vom Anmelden bis zum Zertifikat

Schritt für Schritt

Vom Anmelden bis zum Zertifikat

Zeitleiste von der Anmeldung zum DTZ über den Prüfungstag bis zum Zertifikat und den Fristen danach.

  1. Anmelden bei der Prüfstelle

    Die Prüfstelle meldet deine Daten an g.a.s.t., das daraus deinen personalisierten Antwortbogen druckt

    bis 3 Wochen vor der Prüfung

  2. Prüfungstermin

    Termine alle 14 Tage, jeweils an einem Freitag und einem Samstag

    Freitag oder Samstag

  3. Schriftliche Prüfung

    Hören ca. 25 Minuten, Lesen 45 Minuten, Schreiben 30 Minuten, keine Pause

    100 Minuten

  4. Mündliche Prüfung

    Paarprüfung mit zwei Prüfenden, am selben Tag nach der schriftlichen Prüfung

    ca. 16 Minuten

  5. Auswertung

    g.a.s.t. übermittelt die Ergebnisse an das BAMF, das BAMF validiert sie

    in der Regel 2,5 Wochen bis zum BAMF

  6. Zertifikat oder Ergebnisbogen

    Du bekommst es bei deiner Prüfstelle

  7. Einsicht oder Einspruch

    Unterlagen einsehen oder das Ergebnis anfechten

    bis 3 Monate nach dem Ergebnis

Stand: Quelle: g.a.s.t., DTZ FAQ; IntTestV

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Die Anmeldung bei der Prüfstelle muss bis drei Wochen vor der Prüfung erfolgen. Geprüft wird alle 14 Tage an einem Freitag und einem Samstag. Am Prüfungstag kommen zuerst 100 Minuten schriftlich ohne Pause, danach am selben Tag die mündliche Paarprüfung von ca. 16 Minuten. g.a.s.t. übermittelt die Ergebnisse in der Regel nach zweieinhalb Wochen an das BAMF, das sie validiert; danach gibt die Prüfstelle Zertifikat oder Ergebnisbogen aus. Einsichtnahme und Einspruch sind bis drei Monate nach dem Ergebnis möglich.

Ein paar praktische Punkte, die am Prüfungstag Ärger sparen. Die Prüfstelle muss deine Identität mit einem gültigen amtlichen Ausweisdokument mit Lichtbild prüfen, bei Zweifeln wirst du nicht zugelassen (IntTestV § 6). Geschrieben wird mit einem nicht radierbaren Kugelschreiber in Schwarz oder Blau, Bleistifte sind tabu. Auf dem Tisch dürfen außerdem ein Ersatzkugelschreiber, die Prüfungsunterlagen und ein Getränk liegen. Handys und Wörterbücher bleiben draußen (Übungssatz 1, S. 8).

Seit 2023 sind die Antwortbögen personalisiert. Prüf zu Beginn deinen Namen, dein Geburtsdatum und das Prüfungsdatum, denn diese Daten landen später auf dem Zertifikat.

Was das für deine Vorbereitung bedeutet

Aus der Regel folgt eine klare Reihenfolge, und hier geht es um unsere Einschätzung, nicht um eine offizielle Empfehlung.

Zuerst das Sprechen. Es ist die einzige Bedingung, die du auf keinen Fall verfehlen darfst. Übe besonders Teil 3, das gemeinsame Planen, weil dort 20 der 100 Punkte liegen. Übe es mit einem echten Partner, nicht nur allein vor dem Spiegel. In der Prüfung zählt, ob du Vorschläge machst, auf Vorschläge reagierst und das Gespräch in Gang hältst.

Dann den stärkeren schriftlichen Teil. Du brauchst nur einen schriftlichen Teil auf B1. Überleg ehrlich, welcher der beiden dir besser liegt. Wenn dir der Brief leichter fällt als 45 Aufgaben unter Zeitdruck, sichere dir die 15 Punkte im Schreiben. Wie die Bewertung beim Brief genau funktioniert, zeigt dir unser Artikel B1 Brief schreiben: So verteilt der Prüfer die Punkte an einem annotierten Beispiel.

Den schwächeren Teil nicht aufgeben. Er ist dein Sicherheitsnetz. Wenn der Brief am Prüfungstag schlechter läuft als geplant, rettet dich ein B1 in Hören und Lesen, und umgekehrt.

Mit den beiden kostenlosen DTZ-Übungssätzen von g.a.s.t. kannst du das Format vorher einmal komplett unter Zeit durchspielen. Wenn du die Punkte danach mit der Tabelle oben auszählst, weißt du ziemlich genau, wo du stehst.

Zielor ist eine App für die Vorbereitung auf DTZ, Leben in Deutschland, Goethe und telc. Sie ist noch in Entwicklung, und über die Warteliste erfährst du, wenn sie startet. Zielor ist ein unabhängiges Angebot und gehört weder zu g.a.s.t. noch zum BAMF.


So ist dieser Artikel entstanden: Er wurde mit KI-Unterstützung aus den unten verlinkten offiziellen Dokumenten erarbeitet und von Kevin Gabeci geprüft.

Quellen

Ein Termin im Kalender. Ein Plan, der dich hinbringt.

Trag dich in die Warteliste ein. Wir schreiben dir einmal, am Tag des Starts.

Illustration: Ein Prüfungsbogen mit angekreuzten Kästchen und dem Stempel Bestanden